Fotobox für die Hochzeit – 9 Tipps

Perücke auf, Brille an, eine Luftgitarre schnappen – und schon geht’s los mit dem Fotobox Spaß auf ihrer Hochzeit oder sonstigen Feier. Die Fotoausdrucke sind auch viele Jahre Später noch immer lustig anzusehen – nicht nur auf dem Fest selbst.

Kurzum: Eine Fotobox ist mittlerweile ein Must-Have – eigentlich bei allen Events!

Eine Fotobox macht enorm Spaß und bringt wunderbare Erinnerungen. Beachtet unsere Tipps!

Eine Fotobox macht enorm Spaß und bringt wunderbare Erinnerungen. Beachtet unsere Tipps!

Man soll nicht denken, „wir haben eh einen Fotografen gebucht“. Der Fotograf hat beim Hochzeitsfest ganz andere Aufgaben, ist eigentlich durchgehend damit beschäftigt, nicht groß aufzufallen und trotzdem schöne, lustige oder klassische Fotos des Brautpaares und der Hochzeitsgäste zu liefern – hemmungslose Momente knipst man ganz gern privat und mit Selbstauslöser…

Unsere 9 Tipps, die Ihr beachten solltet

Tipp 1: Kriterien für eine Fotobox

Eine Fotobox ist ein kleines, mobiles Fotostudio. Im besten Fall mit Qualität. Klein heißt nicht automatisch schlecht, heutzutage sind HD-Webcams für diesen Zweck schon praktisch so gut wie große (und schwerere) Spiegelreflexkameras.

Wie bei allen elektronischen und mechanischen Bauteilen, ist vermutlich die Frage, ob „große“ Internetanbieter, deren Box jedes Wochenende quer durch die Weltgeschichte reist, auch die Zuverlässigkeit bieten.

Wichtig ist außerdem, dass ihr die Bilder nicht nur sofort gedruckt – sondern auch später digital zur Verfügung gestellt bekommt, hier ist es vernünftiger ihr bekommt alle Bilder per Download oder USB-Stick, als in einer Galerie, denn die kostet irgendwann etwas – oder Eure Fotos sind für immer weg!

Tipp 2: Der Angebots-Dschungel

Schwer wird es für den Laien sich aus schier unendlich vielen Anbietern das richtige Angebot herauszusuchen. Nehmen wir den Billiganbieter aus dem Internet, oder doch ein paar Euro mehr? Das Geschäft in der Nähe, zumindest mit einer Ansprechperson, die Euch im Fall der Fälle weiterhilft. Angebote vergleichen ist immer gut, aber gespart am falschen Platz kann bei einem einmaligen Fest zum Disaster werden – dieser Tag kommt nie wieder.

Habt ihr den Platz für einen coolen Anhänger – oder stellt ihr die Fotobox lieber in einen (am besten) seperaten Raum? Achten Sie auf versteckte Kosten! Oft werden Drucker, Online-Galerie oder ein Blitz separat – oder nicht – angeboten!

Fragt auch, ob ihr die Bilder nach der Veranstaltung auch noch mal ausgedruckt bekommen könnt! Man kann sich auch ein Gästealbum nach eigenen Wünschen später erstellen.

Tipp 3: Ausstattung der Fotobox

Ganz wichtig sind Drucker bei der Box, nur so haben Eure Gäste auch Spaß daran, ähnlich wie wir früher Spaß an Polaroid-Kameras hatten. Bei größeren Fotoboxen kann man auch den Ausdruck in 2 Streifen schneiden lassen, sodass einer für Eure Gäste bleibt und der Andere in ein bereitgestelltes Gästealbum geklebt wird. Versehen mit einem persönlichen Wunsch, ein unvergessliches Andenken!

Unpassend finden wir D-I-Y-Varianten mit einer nichts gleichschauenden Holzschachtel und irgendeiner Druck-Software. Auch hierzu gibt’s Profis – und wenn ein Anbieter das nicht bereit ist zu zahlen, lieber „Finger weg“!

Tipp 4: Dauer

Bucht immer eine Fotobox für die komplette Veranstaltung – ihr könnt Euren Gästen nicht sagen, wann sie lustig sein sollen – und zu später Stunde, nach dem einen oder anderen Gläschen – fallen auch die Hemmungen.

Tipp 5: Vorgespräch

Man will doch wissen, mit wem man es zu tun hat. Egal ob persönlich oder telefonisch, aber nur so kann man sich ein Bild machen, ob der Internetauftritt mit all den Versprechungen auch Realität ist. Das sollte bei jedem Anbieter möglich sein. Fragt nach Kombi-Angeboten mit zB einem Fotograf oder Hochzeitspapeterie, so könnt ihr Geld sparen!

Tipp 6: Individuelles Layout der Drucke

Spätestens hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Billiganbieter aus dem Internet haben fertige Standardvorlagen für das Template (das ist das Layout, das beim Druck herauskommt, wo Eure Fotos platziert werden). Bei dem Einen oder Anderen kann man selbst ein paar Kleinigkeiten, wie Schrift oder Farbe ändern. Man muss schon graphisch versiert sein und trotzdem hat man 08715 von der Stange. Will man das bei seiner Hochzeit?

Es ist doch viel schöner, wenn sich der „Rote Faden“ von den Hochzeitseinladungen, über den Tischschmuck bis hin zum Fotodruck und den Dankeskarten nach der Hochzeit zieht. Die Liebe zum Detail findet man halt nicht als Massenware.

Tipp 7: Versand und Aufbau

Macht Euch vor Vertragsabschluss aus, wann ihr die Box bekommt – das vermeidet Stress und gibt die Sicherheit, dass alles funktioniert.

Tipp 8: Verkleidungsutensilien & Hintergrund

Wenn ihr zB „Pierre“ gebucht habt, braucht ihr Euch um gar nichts mehr kümmern, da ist alles vorhanden und perfekt abgestimmt, bei einer herkömmlichen Fotobox ist es schön, wenn ihr entweder einen tollen Hintergrund bei der Location habt (weiße, oder Holzwand ist toll!), oder ihr bucht bei Eurem Fotobox-Anbieter gleich den passenden Hintergrund dazu – jeder Anbieter, der nicht auf Masse und schnellen Profit setzt, hat verschiedenste Varianten im Programm.

Fotoprops (c) SodanieChea Props via flickr.com

Fotoprops (c) SodanieChea Props via flickr.com

Tipp 9: Ablauf – Grimassen & „Bitte lächeln!“

Ideal ist es, wenn ihr einen Hochzeitslader oder guten Freund habt, den ihr als „Fotobox-Chef“ bestellen könnt. Er kann dann – je nach Modell auch mal Papier nachlegen und nach dem Rechten sehen. Eine nette Idee ist es auch, dem „Chef“ eine Gästeliste zu geben, dann kann er schauen, dass auch die nicht so fotowütigen Gäste mal ran müssen!

Ihr habt eine Band oder einen Discjockey?

Besprecht das mit ihm und bittet ihm, öfters mal eine Durchsage zur Fotobox zu machen. Gerade, wenn es etwas später ist, gibt’s die besten Bilder ab!

Wenn ihr ein paar dieser Gedankengänge und Tipps in Eure Überlegung mit einfließen lässt, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen!

2018-07-20T11:52:13+00:00